Und dann hört man 10 Jahre später wieder diesen Song – Die Geschichte eines Ohrwurms

Irgendwann vor Ewigkeiten als ich noch zur Schule ging fand bei uns ein einwöchiger Schüleraustausch mit einer italienischen Schule in Florenz statt. Der Einfachheit halber gehen wir jetzt mal davon aus, dass das 10 Jahre her war; ich war also irgendwas zwischen 17 und 18 Jahren alt. Ich wurde bei einer Familie irgendwo außerhalb Florenz‘ untergebracht; ich meine mich zu erinnern, dass meine Austauschschülerin Giulia hieß. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall waren unsere Austauschpartner alle schon volljährig und meistens in Besitz eigener Autos in denen sie uns breit und nicht ohne vorher den Hitlergruß zu zeigen in irgendwelche Großraumdiskos karrten, in denen ich mich mit Long Island Iced Tea (für 6,50€!) betrank. Und auf den lächerlich riskant und unter Einfluss cannabinoider Substanzen durchgeführten Fahrten zu den Deppendiskos der Region lief immer wieder diese eine CD; es muss sowas wie die Bravo Hits Italiens gewesen sein. Darauf war unter anderem ...(Read More)

Vermutlich habe ich den besten Youtube-Channel aller Zeiten entdeckt

Das Beste am Internet ist, dass man nie alles gesehen hat. Okay, das Meiste, was das Internet zu bieten hat will man nicht sehen; beziehungsweise sollte man nicht sehen, wenn man auf ruhigen Schlaf und geistige Gesundheit wert legt. Wenn man aber das alles schon vor Ewigkeiten aufgegeben hat, findet man immer wieder unwahrscheinlich schöne Dinge, und dass oft auch dann erst nach Ewigkeiten, wenn sie eigentlich so unglaublich nahe liegen. Und zwar stieß ich heute irgendwie über Reddit auf den besten Youtube-Channel, den es gibt: den des Seattle’schen Radiosenders KEXP 90.3 FM. Die kamen irgendwann auf die Idee, eine Reihe hervorragender Musiker in ihr Studio einzuladen, um diese dann ein wenig zu interviewen, aber in erster Linie ihrer Musik zu lauschen. Mit Grimes (aka Claire Boucher, in welche ich ein wenig verknallt bin) und Kishi Bashi (zwei Mal) hatten sie auch schon zwei meiner absoluten Lieblingsacts dabei, und unter ...(Read More)

Swim Deep

She Changes the Weather ist einer der Songs, die den direkten Weg ins Herz nehmen, ohne den lästigen Umweg über die Ohren und das Gehirn. Und dann ist auch das Video noch so unglaublich schön, dass man nicht wirklich etwas anderes tun kann, als ein zartes Hach zu seufzen. Und wenn dann am 5. August das Debut-Album von Swim Deep, welches den Namen Where the Heaven Are We tragen wird, erscheint, werde ich tagelang nur diese Platte hören. Versprochen. Bis dahin muss ich mich mit dem Soundcloud-Inhalten der Jungs zufriedengeben. Hach.